FLYPOWER wurde 2010 gegründet und ist ein High-Tech-Unternehmen, das sich auf Forschung, Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Polymerwerkstoffen spezialisiert hat. Aufbauend auf seinen Kernkompetenzen und ausgehend von Wärmeschrumpfmaterialien gründete das Unternehmen 2018 seine Medizintechnik-Sparte und erweiterte sein Geschäft und Produktportfolio um die Bereiche Medizinprodukte und Katheter, mit dem Ziel, ein weltweit führender Lieferant von Materialien für interventionelle Medizinprodukte zu werden.

联系我们 No. 77, Bao Nan Road,Nan Lian Community,Long Gang Street,Long Gang District, Shenzhen, Guangdong,518116,China (+86)755 2917 9250 [email protected]
重要信息

Medizinisches kaltabziehbar Polyolefin-Abziehschrumpfschlauch für Prozesshilfsanwendungen BH-2(PMT)-LS

Anwendungen:

BH-2(PMT)-LS wird aus modifiziertem Polyolefin in medizinischer Qualität hergestellt. Der Schrumpfschlauch lässt sich direkt und mühelos ohne zusätzliche Wärme vom wiedergewonnenen Schaft abziehen. Er wird häufig als Verarbeitungshilfe bei medizinischen Produkten eingesetzt, beispielsweise bei der Herstellung von Kathetern und Schweißmuffen, bei der Positionierung und dem Verschweißen von Ballons sowie bei aufreißbaren Einführhülsen.

Eigenschaften:

Schrumpfverhältnis: 2:1 oder mehr
Verträglichkeit mit Gammastrahlen und ETO-Sterilisation
Verpackung auf Kunststoffspulen in Doppelbeuteln
Dank spezieller Konstruktion hält das Material beim Wiederherstellungsprozess Temperaturen von bis zu 250 °C stand, ohne dass Blasen entstehen
Nach dem Schrumpfen lässt es sich direkt und leicht abziehen, gute axiale Reißausbreitung

Betriebstemperatur:

Mindestschrumpftemperatur: 70 °C
Temperatur für vollständige Rückstellung: +130 °C bis +250 °C
Betriebstemperatur: -45 °C bis +105 °C
Dank seiner speziellen Konstruktion hält es im Rückstellprozess Temperaturen von bis zu 250 °C stand, ohne dass Blasen entstehen.

Zulassungen/Zertifizierungen:

Konform mit ISO 10993 und USP Klasse VI, frei von Schwermetallen

Farbe:
Klar

Modell

Größe

Liefer-ID

Wiederhergestellte

ID (max.)

Wiederhergestelltes

Gewicht

Verpackung

(M/Spule)

Zoll

mm

Zoll

mm

Zoll

mm

BH-2(PMT)-LS-0,6

1/42

0,028 ± 0,005

0,71 ± 0,10

0,011

0,28

0,010 ± 0,002

0,25 ± 0,05

200

BH-2(PMT)-LS-0,8

1/32

0,040 ± 0,005

1,02 ± 0,13

0,014

0,36

0,011 ± 0,002

0,28 ± 0,05

200

BH-2(PMT)-LS-1.2

3/64

0,055 ± 0,005

1,40 ± 0,13

0,020

0,51

0,016 ± 0,003

0,41 ± 0,08

200

BH-2(PMT)-LS-1.6

1/16

0,072 ± 0,005

1,83 ± 0,13

0,028

0,71

0,020 ± 0,003

0,51 ± 0,08

200

BH-2(PMT)-LS-2.0

5/64

0,078 ± 0,005

2,21 ± 0,13

0,033

0,85

0,020 ± 0,003

0,51 ± 0,08

100

BH-2(PMT)-LS-2.4

3/32

0,107 ± 0,008

2,72 ± 0,20

0,041

1,04

0,020 ± 0,003

0,51 ± 0,08

100

BH-2(PMT)-LS-3.2

1/8

0,140 ± 0,010

3,56 ± 0,25

0,057

1,45

0,020 ± 0,003

0,51 ± 0,08

100

BH-2(PMT)-LS-4.8

3/16

0,205 ± 0,010

5,21 ± 0,25

0,087

2,21

0,020 ± 0,003

0,51 ± 0,08

50

BH-2(PMT)-LS-6.4

1/4

0,275 ± 0,015

6,99 ± 0,38

0,118

3,00

0,025 ± 0,003

0,64 ± 0,08

25

BH-2(PMT)-LS-9,5

3/8

0,415 ± 0,020

10,54 ± 0,51

0,170

4,30

0,025 ± 0,003

0,64 ± 0,08

Auf Länge

zugeschnitten

Maßgeschneiderte Abmessungen und Schrumpfverhältnis für Ihre speziellen Anwendungen auf Anfrage.

Vergleichsdaten:

Tyco Connectivity / Raychem MT-LWA, Junkosha FEP-PHST und Zeus FluoroPEELZ™

Anwendungen:

Abziehbarer Schrumpfschlauch in medizinischer Qualität

Eigenschaft

Prüfverfahren

Typische Daten

Längenänderung

ASTM D 2671

-10 % bis 10 %

Rundlaufgenauigkeit im Auslieferungszustand

ASTM D 2671</ p>

≥ 70 %

Zugfestigkeit

ASTM D 2671</ p>

≥ 10,3 MPa

Bruchdehnung

ASTM D 2671, 20″/Minute

≥ 200 %

Sekantenmodul (expandiert)

ASTM D 2671</ p>

≤ 2,5 × 104 MPa

Bruchdehnung nach Alterung

ASTM D 2671 (175 °C/168 Std.)

≥ 100 %

Elektrische Durchschlagfestigkeit

ASTM D 2671</ p>

≥ 19,7 kV/mm

Dielektrische Festigkeit

ASTM D 2671 (AC 3000 V/60 Hz)

60 Sekunden ohne Durchschlag

Schwermetallanalyse
(Cadmium, Quecksilber, Blei, Wismut, Antimon)

USP XXII Physikalisch-chemische Prüfungen – Kunststoff

≤ 1 ppm (Gesamtgehalt aller Metalle)

FAQ: BH‑2(PMT)‑LS — Medizinischer modifizierter Polyolefin‑abziehbarer Wärmeschrumpfschlauch für Prozesshilfsanwendungen (Direkter Ersatz für Tyco‑Raychem MT‑LWA)

Dieser FAQ richtet sich an Katheter‑Forschungs‑ und Projektingenieure, OEM/ODM‑Partner und Einkaufsteams. Er behandelt Ersatzmöglichkeiten, Abziehverhalten, thermische Verarbeitung und regulatorische Praxis. Alle physikalischen Eigenschaften, Abmessungen und Prüfwerte sind im Datenblatt veröffentlicht und werden hier nicht wiederholt. Die vollständigen Spezifikationen finden Sie auf der Produktseite von BH‑2(PMT)‑LS.

1. Ersatz für Tyco‑Raychem MT‑LWA

Q1. Was muss geprüft werden, bevor BH‑2(PMT)‑LS als direkter Ersatz für MT‑LWA freigegeben wird?

A1: Vier Prüfpunkte.
(1) Maßliche Übereinstimmung: Der Innendurchmesser im Lieferzustand muss frei über die Katheter‑Baugruppe gleiten. Innendurchmesser und Wanddicke nach Schrumpfung müssen den für Ihren Laminier‑ oder Klebeprozess erforderlichen Radialdruck erzeugen. Prüfen Sie anhand unseres Datenblattes und gehen Sie nicht von identischen Toleranzbereichen aus.
(2) Thermisches Fenster: Stellen Sie sicher, dass das Temperaturfenster des Schlauches (siehe Datenblatt) zu den Schmelz‑ und Reflow‑Anforderungen Ihrer Materialschichtung passt.
(3) Abziehprüfung an Originalteilen: Führen Sie Reflow‑Versuche an echten Bauteilen durch und bestätigen Sie das saubere, vollständige Abziehen, bevor Sie den Prozess festlegen.
(4) Führen Sie vor der Serienfreigabe Ihre vollständige Prozessvalidierung (IQ/OQ/PQ) durch. Evaluierungsmuster stehen genau für diese Zwecke zur Verfügung.

Q2. Welche praktischen Unterschiede bestehen im Vergleich zu MT‑LWA?

A2: BH‑2(PMT)‑LS gehört zur gleichen Funktionsklasse: ein abziehbarer medizinischer modifizierter Polyolefin‑Prozesshilfsschlauch, der nach Reflow, Laminieren oder Kleben entfernt wird. Zu berücksichtigende Unterschiede: Toleranzbereiche nach unserem Datenblatt; Standardfarbe ist klar; Lieferung auf Kunststoffrollen in Doppeltaschenverpackung; auf Anfrage kundenspezifische Abmessungen und Schrumpfverhältnisse für spezielle Anwendungen. Die Qualifizierung einer zweiten Bezugsquelle löst häufig Probleme wie lange Lieferzeiten, hohe Preise bei Kleinstmengen und Single‑Source‑Risiken bei markengebundenen abziehbaren Schläuchen. Hinweis: MT‑LWA ist eine Marke von TE Connectivity. Wir sind ein unabhängiger Hersteller, stehen in keiner Verbindung zu TE Connectivity und erhalten keine Zulassung von diesem.

2. Abziehverhalten und Ausfallmodi

Q3. Wie funktioniert der Abziehprozess in der Praxis?

A3: Nach dem Reflow‑ oder Klebeschritt lassen Sie die Baugruppe abkühlen. Der Schlauch kann anschließend ohne zusätzliche Wärme direkt vom geschrumpften Bauteil abgezogen werden. Der Schlauch verfügt über eine gute axiale Rissfortpflanzung: Beginnen Sie das Abziehen an einem Schnitt oder einer Kerbe und ziehen Sie entlang der Achse. Der Schlauch reißt kontrolliert längs auf. Definieren Sie einen standardisierten Abziehschritt in der Arbeitsanweisung mit Startpunkt, Zugrichtung und Zugwinkel für reproduzierbare Ergebnisse durch das Bedienpersonal.

Q4. Welche häufigen Ausfallmodi treten beim Abziehen auf und wie lassen sie sich vermeiden?

A4: Häufige Ausfälle bei abziehbaren Prozesshilfsschläuchen in der Katheterfertigung:
(1) Fragmentrückstände: Kleine Schlauchstücke verbleiben auf dem Bauteil, meist durch Überverarbeitung oder ungünstigen Abziehstart verursacht;
(2) Reißen während des Abziehens: Der Streifen bricht vor vollständigem Abziehen, oft durch Überhitzung mit verschlechtertem Rissverhalten;
(3) Anhaften an der Ummantelung: Zu hohe Temperatur oder zu lange Haltezeit lassen den Schlauch mit dem darunterliegenden Polymer verschweißen und reißen Ummantelungsmaterial beim Abziehen mit. Maßnahmen: Nutzen Sie das minimal erforderliche Temperatur‑Zeit‑Fenster für vollständigen Reflow; erhöhen Sie nach Möglichkeit die Vorschubgeschwindigkeit statt die Temperatur; kühlen Sie umgehend ab; fügen Sie eine Sichtprüfung nach dem Abziehen hinzu. Treten diese Effekte bei Versuchen auf, kontaktieren Sie uns. Eine Anpassung des Prozessfensters löst in den meisten Fällen das Problem.

3. Thermische Verarbeitung und Blasenunterdrückung

Q5. Wie lassen sich Blasen während des Reflows mit diesem Schlauch unterdrücken?

A5: Blasen beim Katheter‑Reflow entstehen hauptsächlich aus vier Quellen: Feuchtigkeit in hygroskopischen Substraten, Lufteinschlüsse beim Schrumpfen, Polymerabbau durch Überhitzung und Ausgasungen des Dorns. Praktische Gegenmaßnahmen: PEBAX‑, Nylon‑ und PU‑Bauteile vor der Verarbeitung gründlich trocknen; Schrumpfrichtung und Geschwindigkeit steuern, damit Luft entweichen kann und nicht an den Enden eingeschlossen wird; niedrigste mögliche Temperatur und Haltezeit verwenden, die für einen vollständigen Reflow ausreichen; Dorne sauber und frei von Ziehöl‑ oder Lösungsmittelrückständen halten. Der Schlauch ist speziell konstruiert, um auch am oberen Ende des Rückstelltemperaturfensters Blasenbildung zu widerstehen (siehe Datenblatt). Das gibt zusätzlichen Spielraum bei der Verarbeitung hochschmelzender Materialien.

Q6. Ist der Schlauch für Reflow‑ und Schweißprozesse mit PEBAX‑, Nylon‑ und PU‑Substraten geeignet?

A6: Dies sind die gängigsten Katheter‑Ummantelungsmaterialien. Der Schlauch ist genau für diese Reflow‑, Schmelzschweiß‑ und Klebeprozesse ausgelegt. Da Schmelzbereiche je nach Polymer‑Typ und Härte stark variieren, passen Sie das Prozessfenster immer Ihrer realen Materialschichtung an. Stellen Sie sicher, dass der Schlauch vollständig innerhalb der substratverträglichen Temperaturen zurückstellt. Validieren Sie mit exakt den Harz‑ und Härtegraden, die in der Serienfertigung verwendet werden. Versuchsrollen zur Ermittlung des Prozessfensters sind auf Anfrage erhältlich.

4. Materialverträglichkeit

Q7. Welche Vorsichtsmaßnahmen gelten bei Kontakt mit Kathetermaterialien, Reinigungs‑ und Prozesshilfsmitteln?

A7: Halten Sie Kontaktflächen sauber: Ziehöl auf Dornen, nicht verdampftes Isopropanol, Schmier‑ oder Kleberückstände auf der Baugruppe können Reflow‑Qualität und Abziehverhalten beeinträchtigen. Wenn Reiniger, Trennmittel oder Primer mit dem Schlauch in Kontakt kommen, teilen Sie uns die chemischen Zusammensetzungen mit. Wir führen vor der Design‑Sperre eine Verträglichkeitsprüfung durch. Das Material enthält keine Schwermetalle (siehe Datenblatt), was Ihre Materialdeklaration vereinfacht.

5. Sterilisation

Q8. Beeinflussen Gamma‑ oder EtO‑Sterilisation das Abziehverhalten?

A8: Das Datenblatt bestätigt die Kompatibilität mit Gamma‑Bestrahlung und EtO‑Sterilisation. Als Prozesshilfsschlauch wird er normalerweise vor der Sterilisation des Endgeräts entfernt. Falls in Ihrem Prozess Bauteile mit noch montiertem Schlauch sterilisiert werden, validieren Sie das Abziehverhalten chargenweise, da Strahlung und EtO‑Einwirkung Polymereigenschaften verändern können. Mehrfache Sterilisation des Schlauches selbst gehört nicht zum Standard‑Einsatzfall. Falls benötigt, behandeln Sie es als Validierungsaufgabe und fordern Sie Muster bei uns an.

6. Anwendungsgrenzen

Q9. Für welche Prozesshilfsanwendungen ist der Schlauch geeignet, wo ist er nicht zu empfehlen?

A9: Er wird als Prozesshilfsmittel in der Medizingerätefertigung eingesetzt: Katheter‑Aufbau‑ und Schmelzschweißhülsen, Ballonpositionierung und Laminieren, Ballonbefestigung, Rohrkleben und Rohrformen. Er ist NICHT als Dauerbauteil geeignet: Verwenden Sie ihn nicht als dauerhafte Isolierung, Zugentlastung oder implantierbare Hülse am Gerät. Für diese Anforderungen nutzen Sie unsere dauerhaften medizinischen Schläuche. Er ersetzt keine kleberbeschichteten Dichtungsschläuche. Die Prozesstemperatur darf das im Datenblatt angegebene Fenster nicht überschreiten.

7. Regulatorische Verantwortung

Q10. Bedeutet die Materialkonformität nach ISO 10993 / USP Class VI eine Zulassung des fertigen Gerätes?

A10: Nein. Wir liefern nur Schlauch‑Komponenten. Die Materialkonformität nach ISO 10993 / USP Class VI ist unterstützend, ersetzt aber keine behördliche Zulassung des fertigen Medizingerätes. Die biologische Bewertung des fertigen Gerätes (ISO 10993‑1), Sterilisations‑ und Prozessvalidierung sowie Risikoanalyse nach ISO 14971 liegen in der Verantwortung des Geräteherstellers. Obwohl der Schlauch als Prozesshilfsmittel üblicherweise vor Fertigstellung des Gerätes entfernt wird, verbleibt jede Bewertung von möglichen Rückstandskontakten im Rahmen der geräteseitigen Risikobewertung. Wir geben keine Leistungsangaben über den Inhalt des veröffentlichten Datenblattes hinaus.

8. Lagerung, Muster und Serienhochlauf

Q11. Wie ist der Schlauch zu lagern und wie laufen Muster‑ und Serienlieferungen ab?

A11: Rollen in der Original‑Doppeltaschenverpackung kühl, trocken, fern von Sonneneinstrahlung, UV‑Quellen und Wärme lagern. First‑in‑First‑out‑Lagerrotation verwenden. Da das Abziehverhalten die zentrale Funktion darstellt, empfehlen wir bei lang gelagerten Chargen eine kurze Funktionsprüfung vor Serieneinsatz. Evaluierungsmuster für Prozess‑ und Abziehvalidierung sind auf Anfrage verfügbar. Wir unterstützen den Hochlauf von Pilotchargen bis zur Massenproduktion, Lieferzeiten werden im Angebot bestätigt. Kundenspezifische Abmessungen und Schrumpfverhältnisse für Sonderanwendungen können entwickelt werden.

9. Anfrage‑Checkliste (RFQ)

Q12. Welche technischen Informationen soll eine Angebotsanfrage enthalten?

A12: Für ein schnelles und genaues Angebot geben Sie bitte an: benötigte Größe (Innendurchmesser im Lieferzustand / nach Schrumpfung, Anforderung an Wanddicke nach Schrumpfung); Menge und geschätztes Jahresvolumen; Lieferform (Rolle oder Zuschnitt mit Toleranz); unterstützter Prozess (z.B. Katheter‑Reflow, Ballon‑Laminieren, Rohrkleben) sowie Substratmaterialien (z.B. PEBAX, Nylon, PU, ggf. Härtegrad); Ihr Reflow‑Temperaturfenster und Gerätetyp; ob Bauteile mit montiertem Schlauch sterilisiert werden und mit welchem Verfahren; kundenspezifische Anforderungen (Sonderabmessungen / Schrumpfverhältnis); benötigte Konformitätsdokumente (ISO 10993 / USP Class VI Materialprüfberichte); Zielpreis, Lieferbedingungen und Bestimmungsort.

Verwandte Produkte und Neuigkeiten